ingrid wenzel about Ingrid Wenzel is a comedian, author and illustrator. She hosts comedy shows in English and German, develops witty storytelling for brands and right now illustrates a comedy book about surfing.
Her main agenda is to make life funnier and artsier and she’s happy to connect with like-minded people, companies and dogs.
Today, she lives and works in Berlin after following career paths as business student, wedding DJ, navy soldier and cruise ship bingo host.

Ingrid Wenzel ist Stand-up Comedian, Autorin, Illustratorin und Moderatorin. Sie tritt auf deutsch und englisch (Quatsch Comedy Club, Nightwash), in den USA und bei ihrer eigenen Show Stand-up for the Ladies auf. Ihre Cartoons und Illustrationen hängen u.a. an Wänden, erzählen Geschichten für Marken, unterhalten in Büchern. Ingrid ist offen für internationale Projekte an der Schnittstelle von Humor und Kunst. Ursprünglich kommt Ingrid aus Celle, studierte in Bochum und Stockholm und arbeitete schon auf Kriegsschiffen und Kreuzfahrtschiffen (der Unterschied ist die Farbe).

 

 

 

Und hier als Roman:

Ingrid Wenzel wollte immer weg. Behütet neben Kornfeldern in Celle aufgewachsen beschloss sie, alle Kontinente zu bereisen. Kaffeebauer in Uganda lachten sie aus, weil sie den Mahlstein nicht bedienen konnte, sie gewann den Craziest Person on the Floor Award in einer Heavy Metal Bar in Detroit, durch Singapur wurde sie von einem Irren verfolgt und in Französisch-Guayana beklaute sie ein Affe. 

Comedy hat Ingrid nie interessiert. Sie wollte immer Kunst studieren und wurde von elf Kunstuniversitäten abgelehnt. Urteil: Ingrid Wenzel könne nicht zeichnen. Sie ging zum Militär, weil sie ja nicht die erste wäre, die von der Kunstakademie abgelehnt wurde und dann was mit Waffen machte. Bei der Marine wurde ihr am ersten Tag klar, dass sie doch Pazifistin ist und Schießen lieber als Sport betreibt. Trotz eines Segeltörns auf der Gorch Fock und einer Nahtoderfahrung vor Sylt, mag sie das immer Meer noch. 

Jedes Jahr bewarb sie sich wieder bei den Kunsthochschulen, aus reinem Masochismus und ohne Erfolg, und studierte daraufhin BWL, Anglistik, Amerikanistik, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften in Bochum, Stockholm und Lüneburg.

Bevor sie sich dem Kapitalismus verschrieb und Risikokapitalanlegerin in London wurde, wollte sie noch einmal etwas Verrücktes machen. Ein Jahr lang moderierte sie Bingo auf einem Kreuzfahrtschiff als „Bingrid“. Ihre Performance wurde zum Publikumsmagnet und auf den Feedbackbögen der Gäste zum meist genannten Highlight der Reise. Eingekaufte Gastkünstler rieten ihr zu einer Karriere in der Entertainmentbranche. So stand Ingrid nach ihrer Ankunft an Land zum ersten Mal mit Comedy auf der Bühne.

Ihr erster Auftritt in der Scheinbar Berlin war nicht überragend aber auch nicht schlecht genug, um gleich wieder aufzuhören. Um erstmal anonym zu bleiben, dachte sie sich einen unauffälligen Künstlernamen aus: Irre Inge. Spaß ist harte Arbeit, merkte sie schnell. Jahrelang bekam sie die Lacher, die sie so einfach beim Plaudern bei ihren Mitmenschen hervorruft, nicht auf der Bühne reproduziert. Liegt es an ihr, ihren Texten oder an Deutschland? Time to find out.

Ingrid buchte einen Flug nach Los Angeles und schwor sich „wenn ich die Leute hier bei einem Open Mic nicht zum Lachen bekomme, höre ich für immer auf“. Die Leute lachten. Und Ingrid schwor sich zu bleiben, nicht mehr wegzurennen. Sie setzte sich theoretisch mit Humor auseinander, verschlang Comedyliteratur und -videos, besuchte Improv-Classes und täglich Open Mics in der Kalifornischen Sonne: Yes and statt ja aber.

Heute tritt Ingrid in ganz Deutschland auf deutsch und englisch und unter ihrem richtigen Namen auf. Tagsüber sitzt sie in ihrer Wohnung im Prenzlauer Berg und schreibt und zeichnet. Zuhause versucht sie stets lauter zu tippen, als die Kinder im Innenhof schreien. Das erste Wort spricht sie meistens am Abend, wenn sie eine Bühne betritt.

Nebenbei moderiert Ingrid Events, gibt Kreativworkshops, schreibt und zeichnet für sich und andere (u.a. für das Altenheim Zerhusen und Blömer). In Hamburg initiierte sie die Show „Stand-up for the Ladies“, die aktiv Komikerinnen unterstützt. In ihrem Soloprogramm verbindet sie Stand-up, Improv und ihre Zeichnungen. Dieses Jahr bekam sie das Dieter-Schwalm-Stipendium für Komische Kunst der Caricatura Kassel und dem Titanic Magazin und bewirft nachts die Kunstunis mit Eiern. 

Und hier noch einmal tabellarisch: komikerin berlin stand-up comedy

Stand-up Comedy
– Stand-up Comedian und Autorin seit 2013
– Auftritte u.a. Quatsch Comedy Club, Nightwash
– Stand-up Comedy Auftritte in den USA
– Moderation und Keynote Speaker (Rednergilde Hamburg)
– Eigene Comedyshow Stand-up for the Ladies

Improv Comedy
– Improv Ausbildung:
  – Leela San Francisco
  – Upright Citizen Brigade New York
– Gründung Improv Kollektiv Push Any Button Improv
– Performances u.a. Millerntor Gallery und Altonale 

Cartoons und Illlustration
– Cartoonistin, Illustratorin, Schnellzeichnerin
– Konzepte für live Events, Firmen, Formate, print & online
– Live Comedy und Cartoon Show

Background
– Studium BWL, Anglistik, Amerikanistik, Kunstgeschichte
  –  Bochum, Stockholm und Lüneburg, B.A
– Wehrdienst, Marine (erste, passive Comedyerfahrungen)
– High School, Michigan, USA
– Geboren in Celle, Deutschland

 

 

Ingrid has happily worked with • Aida • Air Hamburg • BareMinerals • Bauer Media Group • Brigitte •  CCH  • Dertour • Deutsche Bahn • Deutsche Post • DZ Bank • Hamburg Port Authority • Hard Rock Café • Hotel Atlantik Kempinski • John Player Special • Johnson & Johnson • Kärcher •  Mercure Hotels – Kai 10 the Floating Experience  • MyTaxi • Nord Event • Off Club • Palmengarten Frankfurt • Panasonic  • Ruhr Universität Bochum • Scandic Hotels  • Sparkasse • Steigenberger  • ThyssenKrupp • Universität Männheim • Triumph • Vodafone