Zukunft der Mobilität – HAW Hamburg

 

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg hat mich gefragt das Thema Mobilität in seinen technischen, gesellschaftlichen und persönlichen Facetten für einen Ideenwettbewerb vorzustellen. Heraus kamen fünf unterhaltsame Kurzvorträge in den Fakultäten vor Studierenden und vor Hochschulpersonal mit Text, Bild und Witz. Hier ein paar Ausschnitte:

 

Was bedeutet Zukunft der Mobilität? Für die Gesellschaft, für uns persönlich?

 

(c) HAW Hamburg

 

Für 87 Euro komme ich mit dem Flexpreis der Deutschen Bahn von Berlin nach Hamburg. Oder achtmal mit Easyjet von Berlin nach Neapel. Zehn Tage Öffis oder von einem korrupten Taxifahrer in den nächsten Stau.

 

 

Warum gilt der Führerschein und das erste Auto immer noch als Erwachsenenritus? Warum keine Flixbus Fahrt von Hamburg nach Stuttgart und zurück?

 

Vielleicht sollten Gangsta Rapper nicht mit Autos posieren, sondern mit Fahrrädern. Verkehrssicheren Fahrrädern natürlich.

Laut einer Studie verbringen die Deutschen pro Jahr 42 Millionen Stunden auf Parkplatzsuche. Alleine die Hälfte davon war ich in Hamburg-Winterhude.

 

 

Warum müssen wir immer mobiler werden?

“Es gibt immer mehr Fernbeziehungen. Das ist gut. Du musst nicht mehr den Trottel aus dem Nachbardorf heiraten, den mit den vielen Kühen, nur weil’s nichts anderes gibt. Unsere Freunde, Beziehung und Arbeit sind in einer anderen Stadt, aber zu welchem Preis?”

“Ich habe von einer Frau gelesen, die mit ihrem Freund schlussgemacht hat, der in einer anderen Stadt wohnt, weil es ökologisch nicht tragbar ist. Sie hat ihn, Zitat, „geumweltzoned“. (gesehen und für gut befunden auf Twitter)

Es gibt auch Dinge, die absolut nicht mobiler sein sollten. Polkappen zum Beispiel. Und Hetzer im Netz. Die werden immer mobiler.

 

Was bedeutet Soziale Mobilität und Mobilität im Alter?

„Für viele Menschen in unserer Gesellschaft geht eine Tür auf, wenn eine andere zugeht. Für viele ist das Leben aber eine Drehtür“. (Drehtür Gag geliehen nach Thomas Schwieger)

“Wenn ich alt und einsam bin, sind die Drohnen hoffentlich gut genug, mich irgendwohin zu bringen. Wie ein Storch für alte Babies.”

 

Unser Körper fährt Autobahn. Aber unsere Imagination fährt oft Postkutsche.

“Unser Körper fährt Autobahn. Aber unsere Imagination fährt oft Postkutsche. Das muss sich ändern. Das Land der Ideen. Wo ist das? Das Gehirn unser Vorfahren entwickelte sich, als wir sesshaft wurden. Als wir nicht mehr wohin mussten, sondern wollten. Als wir weniger mobil sonder faul wurden. Also, langweilt euch ab und zu. Dann kommen die besten Ideen. Und wenn wir die Ideen dann mit mobilem Geist und Händen umsetzen, sind wir nicht das Land der Träume sondern der Taten“.

 

Wo ist dieses Land der Ideen?

“Wir müssen mehr reden um uns zu verstehen. Oder jemand entwickelt mal eine Virtual Reality Brille mit unserer Lebenswirklichkeit, die wir anderen Menschen aufsetzen können. Ach SO fühlt sich Sexismus oder Rassismus im Alltag an.”

 

Langweilt euch!